Unterhaltung, Film und
Entertainment
In den vergangenen Jahren hat sich die Qualität von Serien, jener von Kinofilmen deutlich
genähert. Einige sagen sogar, Serien werden im direkten Vergleich oft professioneller produziert und sind
unterhaltsamer. Tatsächlich wird heute ein weit größerer Aufwand betrieben und die Kosten schnellen entsprechend in
die Höhe. Dem gegenüber steht natürlich ein wachsendes Zuschauerinteresse und mittlerweile erreichen beliebte
Serien im Fernsehen ein deutlich größeres Publikum als teure Kinoproduktionen.
Diese Entwicklung machen auch die Schauspieler mit. Wurde früher ein erfolgreicher Serienheld
auf die Kinoleinwand geholt, sind immer mehr Kinostars wie James Belushi oder Charly Sheen in eigenen
Vorabendserien zu sehen. Aber auch die Serienwelt bringt immer neue Stars hervor. Dominic Purcell und Wentworth
Miller, die als Brüderpaar in „Prison Break“ für Gerechtigkeit sorgen, haben es im Windschatten der Serien „LOST“
und „Twenty Four“ zu einem großen Bekanntheitsgrad gebracht. So geschieht es in jüngster, dass bis dahin unbekannte
Darsteller aus erfolgreichen Serien sehr wohl auch auf der Kinoleinwand zu sehen sein werden. Und zwar mit der
gleichen Rolle wie aus der Serie bekannt. Berühmtestes Beispiel sind Fox Moulder und Deana Scully, die als
FBI-Agenten die X-Akten nach sieben TV-Staffeln auf die Kinowand brachten. Allerdings blieb ihnen nur bescheidener
Erfolg vergönnt: Kritiker urteilten, die Kinofassung sei nur eine verlängerte TV-Episode.
Dabei könnte das auch als Kompliment für die Serienproduktion verstanden werden. An das
schauspielerische Können der Darsteller wie auch das professionelle Verhalten aller an der Produktion beteiligten
Personen werden auch bei TV-Serien höchste Ansprüche gesetzt. Unter dem strich zählt nur eins: Das Produkt soll den
Zuschauer unterhalten. Diesem ist es letztlich egal, ob ein Film im Kino gezeigt wird, oder er dafür vor den
Fernseher sitzen wird. Er wird nur wiederkommen, wenn er überzeugende Schauspieler sieht, die Geschichte etwas her
gibt und das Filmerlebnis ein gutes gewesen ist. Das ist es was zählt, bei Unterhaltung, Film und
Entertainment.
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